Über uns

Die Zuchtstätte von Kopfrein besteht nun seit 30 Jahren. Die Bernersennenhunde begleiten mich seit ich denken kann, diese Hunde gehören vollumfänglich zur Familie. Nun nutze ich die Gelegenheit um mit Ihnen in Erinnerungen zu schwelgen.

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Im Jahre 1958 züchtete mein Grossvater, Werner Oberli mit seiner Hündin Afra von der Dürsrütti, seine ersten Bernersennenwelpen. Die Hündinnen durften mit ihren Welpen bei ihm im Schlafzimmer sein. So konnte er sicherstellen, dass sich die Mutterhündin nicht auf eines der Kleinen legt. Meine Mutter Marie Rindisbacher züchtete mit der Linie von Grossvater weiter. Mit fünf Kindern im Schlepptau wurde die Hundezucht jedoch zu viel. Nach einer 18-Jährigen Pause, hat sie die Hundezucht mit der Hündin Britta von der Fritzenfluh wieder weitergeführt. Dies war eine stämmige Hündin von Anton Steffen, welche viele schöne Nachkommen brachte.

Zu meinem 20 Geburtstag, durfte ich auswählen, ob ich den «Batzen» oder eine Bernersennenhündin möchte, wodurch für mich ein grosser Traum in Erfüllung ging. Als wäre es gestern gewesen, erinnere ich mich an die Anköhrung meiner ersten, Hündin Anja von Kneubühl. Der Körplatz war auf der Schützenmatt in Burgdorf, Elisabeth Kunz und Ami Kräuchi haben die Prüfung abgenommen. «Juppi», so begann Hundezucht von Kopfrein.
Vor einigen Jahren, als ich mit meiner Mutter im Auto von Affoltern in den Rinderbach und von dort über den Hügel nach Heimiswil fuhr, erzählte sie mir von einem Erlebnis aus ihrer Hundezucht. In jungen Jahren, morgens nach der Stallarbeit, wanderte sie mit ihrer Hündin, Gundula von Kneubühl los, um den Deckrüden in Heimiswil zu besuchen. Abends zur «Stallszeit», war sie wieder zurück auf der Schonegg. Dies ist heute gar unvorstellbar. So urteilen wir, denke ich vorschnell, wenn man sagt, dass die Züchter früher «über den Miststock» gedeckt hätten. Bereits zu dieser Zeit, wurden Bernersennen oft nach Italien, Holland und Deutschland, aber auch in die USA und nach Kanada verkauft.
Die unterschiedlichen Kontakte aus aller Welt begeistern mich bis heute und sind aus meiner Sicht eine Bereicherung des Hundezüchtens. Die Leidenschaft begleitet mich nun bereits seit 30 Jahren. Wo ist nur die Zeit geblieben? Na ja, das fragt sich zwischendurch wohl Jeder. Viele schöne Jahre des Züchtens durfte ich miterleben, Hochs und Tiefs waren selbstverständlich auch dabei. Aber die Faszination und die grosse Freude an den Bäris, blieben unverändert.

Ich bin gespannt, was die neuen Testergebnisse der Wissenschaft für das Zuchtgeschehen in Zukunft bringen werden. Das Elementare bleibt unverändert. Wie bereits zu Grossvaters Zeiten zählen die Freude und das Interesse an einer guten Zucht, die Liebe zu den Hunden und nicht zuletzt, vertrauenswürdige Käufer, die den Wert einer seriösen und professionellen Zucht kennen und schätzen.
Alles Gute mit Euren wunderbaren Bäris. Damit auch in Zukunft nichts schiefgehen kann, gebe ich ihnen gern mein Rezept für glückliche Bäri-Besitzer mit auf den Weg.

3      Schüsseln     Geduld Vermengen und aufgehen lassen
354   Stück          Glückskäfer
1-2    Handvoll      Humor
15-19 Stück          Spassäpfel
1      Becher        Vertrauen (Bio) Sorgfältig unterziehen
867   Stück          Sonnenstrahlen (mit Liebe gefangen)

In schöne «Schäli» abfüllen und mit Herz geniessen.
Ä «Guete» wünscht Monika Rindisbacher

Letzte Änderung: 22.02.2018 15:44